Sep 16

Beginn Anfüllarbeiten und Punktfundamente

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Das Anfüllen der Arbeitsräume hat diese Woche begonnen. Der Lichthof kommt nun richtig schön zur Geltung. Außerdem wirkt das Grundstück nun wieder etwas größer.

Auf der Ost- und Nordseite konnten wir mit unserem eigenem Aushub verfüllen, da hier später keine Befestigungen geplant sind. Unser Boden ist hierzu recht gut geeignet. Außerdem spar ich so doppelt, da ich kein Schotter kaufen muss und die eigene Erde nutze, die ich ansonsten teuer zur Deponie bringen müsste. Das Risiko von Setzungen ist hier zwar recht hoch, aber den Kompromiss bin ich nun eingegangen.

Auf der West- und Südseite wird hingegen mit feinen Schotter verfüllt, da hier später die Terrasse errichtet und die Einfahrt gepflastert wird. Zusätzlich sind zwei 40×70 Punktfundamente hergestellt worden, die für den geplanten Carport dienen sollen. Wichtig ist dabei, dass die Punktfundamente von der Sohle hochgezogen werden. Mit ca. 2.8m Höhe wirken die Punktfundamente extrem :)

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Die Mehrsparten-Hauseinführung (MSH=gemeinsamer Anschluss Strom/Wasser und Telekommunikation) soll nächste Woche durch einen Subunternehmer der EnBW ausgeführt werden. Zisterne, Regenwasser Rohre und Rohplanie sollten noch fertig werden, bevor unser Haus Anfang Oktober kommt – wir sind gespannt!

Sep 02

Eigenleistung Perimeterdämmung, Noppenbahn & Lichtschächte

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Endlich durften wir selbst mal anpacken! Die erste Eigenleistung war an der Reihe – in 4 Tagen wurde die Perimeterdämmung geklebt, die Noppenbahn verlegt und anschließend die Lichtschächte montiert. Bei 35°C im Schatten war die Aktion sehr schweißtreibend – selten trinke ich 10-12Liter am Tag :)

Zur Auswahl für die Dämmung stand EPS (Expandierter Polystyrol-Hartschaum) oder XPS (Extrudierter Polystyrol-Hartschaum) -> Da wir kein Bodengutachten haben, habe ich mich sicherheitshalber für XPS entschieden obwohl wir nur eine maximale Einbautiefe von 3m haben. Rundum wurden 8cm XPS Dämmplatten verlegt – auch die Stirnseiten der Bodenplatte wurden eingepackt. Im oberen Sockelbereich haben wir Dämmplatten mit gewaffelter Oberfläche verwendet, da dieser Bereich später verputzt wird. Ansonsten wurden Dämmplatten mit Stufenfalz verlegt. Die Platten wurden mit einem speziellem Kleber direkt auf die nackten Betonwände geklebt. Da wir einen Keller aus WU-Beton (Weisse Wanne) haben, war dies so möglich. Hier ist keine Bauwerksabdichtung in Form einer Dickbeschichtung aus Bitumen erforderlich.

Über die Dämmplatten wurden längs zwei Bahnen überlappend mit je 2m die Noppenbahn verlegt. Hier wurde eine PMI Drain-Tec mit Vlies verwendet. Das Vlies wirkt wie ein Filter und verhindert, dass die Noppenkanäle verschlammt werden.

Zum Schluss wurden die Lichtschächte über die Noppenbahn montiert. Bei den bestellten Kunststofflichtschächten war die Montage mit je 4 Schrauben sehr einfach.

Hier zusammengefasst das verbaute Material:

  • 120m² XPS BASF Styrodur 3035 CS (Glatte Oberfläche mit Stufenfalz)
  • 30m² XPS BASF Styrodur 2800 C (geprägte Oberfläche in Waffelstruktur bei glatten Kanten -> für den Sockel- und Lichthof-Bereich)
  • 4x Dörken Delta Terraxx Schraubenpack 50 St.
  • 8x PCI Elfatherm Dämmstoffplatten-Kleber 25KG
  • 2x MEA Multinorm Lichtschacht 800x1000x400 mm
  • 2x MEA Multinorm Lichtschacht 800x600x400 mm
  • 4x MEA Lichtschachtaufsatz (8-33cm verstellbar je nach finaler Geländehöhe)
  • 8x MEA Befestigungsset für 80mm Dämmung
  • 4x MEA Gitterrost MW 30/10

 

Einen Teil habe ich online bei Bausep.de gekauft. Dort hatte ich den besten Preis bekommen. Die Lieferung war pünktlich, die Abwicklung verlief professionell und die Ware war top! Kann den Shop nur empfehlen – selbst die Lieferkosten waren sehr gering!

Nächste Woche habe ich ein Planungsgespräch mit meinem Tiefbauer. Next Steps sind das Verfüllen der Arbeitsräume, Rohplanie, Zisterne, Zufahrt etc.

Aug 03

Wir haben einen Bunker!

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Auch wenn der Keller momentan wie ein Bunker aussieht – endlich sieht man mal was! :)

Die beiden Kellerteams waren richtig schnell! Die Bodenplatte wurde in 2 Tagen fertiggestellt – der Beton durfte übers Wochenende ziehen. Am folgenden Dienstag kam der 2. Bautrupp, ein 50t Autokran und drei Schwertransporter, die die Kellerwände- und Deckenelemente geladen hatten.

An diesem Tag hatte ich Urlaub und durfte live dabei sein. Ich spürte zum ersten mal so richtig das Gefühl “Wir bauen!” – der Hammer – auch wenn ich an diesem Tag nur fotografiert, gefilmt und die Bauarbeiter vom Arbeiten abgehalten habe.

Innerhalb der ersten Stunde waren die Aussenwände gestellt – kurz darauf folgten die Innenwände und die Decke. Gegen späten Nachmittag war die Show zu Ende und die Jungs hatten sich die Pizza und den Kasten Bier wirklich verdient! Der Bauherr zeigte sich spendabel ;-)

Am nächsten Tag wurde die Decke betoniert, kleinere Arbeiten durchgeführt und die Baustelle aufgeräumt.
Und nun steht er da – unser Bunker!

Details zum Keller:

  • SWD Keller aus wasserundurchlässigem Beton C25/30 (WU-Beton)
  • Abdichtung Arbeitsfuge Bodenplatte-Wand mit Pentaflex KB Fugenband 16,7cm
  • Abdichtung Fuge Wandstoss mit Pentaflex FTS
  • Aufbau:
    10cm Sauberkeitsschicht (Splitt)
    10cm XPS Dämmung mit einer Lage PE Folie als Trennlage unter Bodenplatte
    25cm Bodenplatte
    245cm Innenwandhöhe
    18cm Kellerdecke
    24cm Aussenwanddicke
    10-20cm Innenwanddicke je nach Statik

Im August soll der Mehrspartenanschluss von der EnBW gesetzt werden – dann die Perimeterdämmung, Noppenbahn und Lichtschächte – alles in Eigenleistung.

Hier ein paar Bilder vom Kellerbau:

Jul 20

Baugrube fertig – Beginn Bodenplatte!

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Die letzte Woche war sehr spannend! Der Bagger rückte an und hat am gleich am 1. Tag den Mutterboden weggeschoben. Am 2. Tag wurde der Kontrollschacht mit Ab- und Zuwasserleitung gesetzt. In weiteren 2 Tagen war der Aushub und das Schottern der Einfahrt komplett fertiggestellt. Einfach der Hammer wie schnell man aus einer Wiese eine richtige Baustelle machen kann. Samstags wurde das Schnurgerüst fertiggestellt, so dass der Vermesser es gleich am Montag einschneiden konnte.

Am Dienstag den 19.07 rückte dann der Keller Bautrupp von Fertighaus Weiss an und begann mit dem Aushub der Kanalrohre. Die Rohre wurden gelegt und mit Kies zugeschüttet. Gesprächig sind die drei Kellerbauer nicht gerade – aber dafür schaffen die Jungs recht ordentlich:

Als ich heute abend um ca. 19:00Uhr die Baustelle besuchte war das ganze Team noch voll dabei, mit Kranfahrer der mehrere Tonnen Stahlgitter von einen LKW in die Baugrube hebte. Ein Blick in die Baugrube zeigte mir die fertige Verschalung, in der eine 10cm dicke Dämmung unter Bodenplatte (XPS) und eine Lage PE Folie verbaut wurde. Diese Woche soll noch betoniert werden!

Aktuelle Bilder findet man nun immer in der Bildergalerie!

Jul 18

Baustellen Webcam

Einen Haus-Bau-Blog zu betreiben ist für jeden modernen Bauherrn mittlerweile Standard. Aber eine Baustellen Webcam, mit der man live dabei sein kann, hat nicht jeder!

Wer möchte kann unter folgenden Link live den Baufortschritt miterleben:

Baustellen Webcam von derBernd.de

Der Stream funktioniert mit dem Windows Media Player.
Firefox User müssen folgendes Plug-in runterladen und installieren (Quelle: Chip.de):
Windows-Media-Player-Firefox-Plug-in

Vielen Dank an Nachbar Samuel, der mir diese Möglichkeit anbietet :)

Jul 12

Ausgepflockt!

HolzpflockLetzte Woche wurde das Grundstück “ausgepflockt” – d.h. der geplante Hausgrundriss wurde eingemessen und über mehrere Holzpflöcke markiert. Diese Holzpflöcke mit einem roten Kopf zeigen dem Aushubunternehmer wo er mit dem Bagger die Baugrube ausheben soll.

 

Außerdem hat mein Vermesser auch die Grenzpunkte ausgegraben und markiert. Diese waren so stark eingewachsen, dass man sie nicht mehr sehen konnte.

 

Ausgepflockt

Grenzpunkt

 

Nun konnte man in einer Gedankensimulation schon mal vom Flur in die Küche laufen, ein kühles Getränk besorgen und es sich im Wohnzimmer gemütlich machen… Einfach herrlich!

Jun 24

Wir bauen mit Fertighaus Weiss!

Die Entscheidung ein Fertighaus in Holzständerbauweise zu bauen war für mich recht schnell beschlossen. Bereits nach dem ersten Termin im Musterhauszentrum war für mich klar: “Ein Fertighaus soll es werden!”

Zentrale Vorteile waren für mich:

  • Kürzere Bauzeit
  • Alles aus einer Hand
  • relative Kostensicherheit

Es ist einfach eine moderne Art zu bauen. Außerdem tendiere ich generell eher zum warmen Baustoff Holz als zum kalten Stein. Allerdings musste ich meine bessere Hälfte auch davon überzeugen, denn sie war anfangs gar nicht von einem Fertighaus begeistert und hatte – wie viele – mit klassischen Vorurteilen zu kämpfen.

 

Doch mit welchem Hersteller möchten wir bauen? Für diese Entscheidung haben wir uns 9 Monate Zeit gelassen. Zu Beginn ist man überwältigt von der Vielzahl an Hersteller, Haustypen, Angebote oder der Art und Weise der Bauausführung. Hierbei ein paar Erfahrungen, die uns geholfen haben:

  • Besucht ein Musterhauszentrum (z.B.: http://www.musterhaus-online.de/) um sich einen groben Überblick zu verschaffen. Wir waren ein paar mal in Fellbach und hatten dort auch das eine oder andere Beratungsgespräch.
  • Informationsbeschaffung jeglicher Art (Fachzeitschriften / Blogs / http://www.bdf-ev.de etc…)
  • Studiert die Angebote, Flyer, Broschüren und Webseiten der Anbieter
  • Sätze wie: “Da müssen Sie uns schon vertrauen..” ist ein KO-Kriterium!
  • Prüft die Bau- und Leistungsbeschreibung – was hier nicht dokumentiert ist, wird auch nicht umgesetzt. I.d.R. wird diese zum Bestandteil des Kaufvertrages. Daher ist es wichtig offene Punkte im Vorfeld mit dem Berater zu klären. Ist diese schwer lesbar, undurchsichtig, mit zu vielen “Schönheitsworten” (“Eine hochwertige Badausstattung ist dabei selbstverständlich”) angereichert oder sogar unvollständig ist auch dies ein KO-Kriterium. Siehe als Hilfestellung folgender Link: http://www.bdf-ev.de/german/service/download/Mindestanforderungen.pdf
  • Falls man Schlüsselfertig baut, sollte man auf eine Vorbemusterung bestehen! Man sollte nicht die Katze im Sack kaufen… Da wir dieses Risiko nicht eingehen wollten und komplett frei die Ausstattung planen möchten, haben wir viele Gewerke rausgenommen und führen diese nun in Eigenleistung aus. Man muss bedenken, dass man vorallem bei der Bemusterung mit Aufpreisen rechnen muss. Man glaubt überhaupt nicht auf was man alles einen Aufpreis zahlt – und die Fertighaus Firmen verdienen kräftig mit. Aber nicht mit mir..
  • Nehmt für die Erstauswahl soviel Zeit wie nur möglich in Anspruch und definiert max. 3x Firmen, mit denen ihr ins Detail geht. Warum nur 3x Firmen? Die Erfahrung zeigt, dass man kaum mehr als 3x Firmen zeitlich managen kann, um den Überblick behalten. Stellt sich heraus, dass sich eine Firma selbst aus dem Rennen wirft -> nominiert einfach eine nach. Am Ende hat man drei saubere Angebote auf dem Tisch liegen und die meisten Fragen sind geklärt. Dann sollte auch die Entscheidung für eine Firma nicht mehr weit weg sein.

 

Unsere Entscheidung mit Fertighaus Weiss zu bauen war geprägt von:

  • einer rundum perfekten Beratung
  • einem im Vergleich zu den anderen Angeboten faires Preis-Leistungsverhältnis
  • der sehr guten Bau- und Leistungsbeschreibung
  • der Tatsache, dass wir wirklich alle Leistungen (auch Architekt, Keller, Elektro, Sanitär etc.) aus einer Hand bekommen. D.h. keine harten Schnittstellen oder Subunternehmer
  • nach zwei Werkbesichtigungen und unzähligen Expertengesprächen das Gefühl: “Die machen das Richtig!”
  • und natürlich ein gutes Bauchgefühl (wobei vorallem unser Berater Herr A. aus Fellbach voll überzeugt hat)

 

Für alle diejenigen, die Fertighaus Weiss noch nicht kennen:

Fertighaus Weiss

Fertighaus Weiss GmbH:
Sturzbergstrasse 40-42, 74420 Oberrot-Scheuerhalden
Tel: +49 (0)7977 / 9777 – 0
Fax: +49 (0)7977 / 9777 – 25
http://www.fertighaus-weiss.de/

 

Im Vergleich zu Konkurrenz baut Weiss doch die schönsten Häuser, oder? :)

 

Bisher sind wir 100% überzeugt:

Es ist die richtige Entscheidung mit Fertighaus Weiss zu bauen! Sowohl während der Angebotsphase, im Baugesuch, als auch die gesamte Planungsphase mit Architekten-, Heizung-, Sanitär- und Elektro-Gespräche bis hin zur finalen Werkplanung fühlten wir uns immer gut aufgehoben. Die Professionalität, der Umgang und der bisherige Projektverlauf beweisen, dass diese Baufirma sehr gut aufgestellt ist.

Nicht umsonst ist die Nachfrage aktuell sehr hoch – das bedeutet aber auch eine relativ lange Vorlaufzeit von ca. 14 bis 15 Monate. Bei uns waren es zum Vertragsabschluss auch schon 11 Monate bis zum geplanten Aufstelltermin.

Nun geht es bald los – Mitte Juli kommt der Bagger! Wir freuen uns schon sehr und hoffen, dass auch die Bauphase mit Fertighaus Weiss so perfekt läuft wie bisher.

Jun 08

Ein Grundstück muss her

Ein passendes Grundstück ist mittlerweile gekauft und auch eine Baufirma für das Haus wurde beauftragt. Heute sind wir bereits in der Detail Planung. Rückblickend kann ich folgende Erfahrungen berichten…

Als meine Schwiegermutter mitbekommen hat, dass wir ein Grundstück kaufen möchten hat sie einfach mal im Rathaus der Gemeinde in der sie selbst wohnt (Eutingen im Gäu) angefragt. Sie brachte uns die Bebauungspläne und verschiedene Informationsblätter der Gemeinde mit. Das Neubaugebiet “Obere Wiesen” in Eutingen-Göttelfingen klang vielversprechend: Große Grundstücke, am südlichen Ortsrand gelegen, voll erschlossen und lagen zudem preislich im Rahmen (142€ pro m²). Wir haben uns die Grundstücke angeschaut und wussten sofort “Das ist es!
Ausschlaggebend war für uns die ruhige Lage, die Nähe zu meinen Schwiegereltern mit einen wunderschönen Feldweg (der die Orte verbindet bei ca. 2km Luftlinie), ein großer Kinderspielplatz in der Nähe und eine neue Breitbandkabelanbindung (ist hier draussen auf dem Land nicht selbstverständlich, denn max. 384KB DSL Light Speed geht mal gar nicht…). Wir haben uns eins in 3. Reihe ausgesucht mit Zufahrt in einer kurzen Sackgasse.

Dann ging es ganz schnell: Antrag, Zusage, Notartermin, Auflassung.

 

Hier zwei Fotos des unbebauten Grundstücks (Zeitpunkt: April und August 2010)

Bei der Grundstücksauswahl kann ich folgende Ratschläge geben:

  • Oft muss man sich entscheiden zwischen einem kleinem Grundstück in Stadtnähe oder einem größerem draussen auf dem Land – allein wegen dem Preis. Klar, eine kurze Anreise zur Arbeit/Einkaufen etc. ist genauso toll wie ein guter Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel. Aber rechtfertigt dies die hohen Preise, ein enges Baufenster, kaum Garten und generell eine eingeschränkte Entfaltungsmöglichkeit? Letztendlich ist es eine Frage des Typ´s und des Geldbeutels.
    Genereller Tipp: Alle Vor/Nachteile langfristig betrachten!
  • Bei einem freistehenden Einfamilienhaus sollten es minimum 350-400m² sein. Alles darunter finde ichpersönlich zu wenig. Der Platz wird gebraucht für Haus/Garage/Carport/Einfahrt/Laufwege/Terrasse/Garten/Lichthof/Gartenhütte/Zisterne etc. Wir haben 609m² und finden das für ein EFH perfekt. Es darf ja auch nicht zu groß sein – wer will den schon das ganze Wochenende nur mit Gartenpflege verbringen?
  • Achtet auf die Umgebung (Art und Größe der Häuser/Nachteilhafte Anlagen in der Nähe?/ Infrastruktur etc.)
  • Sprecht auch mal die Nachbarn an – eventuell plaudern diese etwas über die allgemeine Nachbarschaft oder haben andere Hinweise
  • Studiert vorab den Bebauungsplan genau! Nichts ist schlimmer als sein Traumhaus auf gekauften Grundstück nicht bauen zu dürfen. Achtet insbesondere auf eingeschränkte Traufhöhen (Kniestock!), Dachform, Anzahl Geschosse, eingeschränkte Farbgestaltung (z.b. Dach) oder sonstiges. Die Gemeinden/Städte möchten oft ein homogenes Städtebild erzwingen, das oft mit einer modernen Architektur nicht vereinbar ist.
  • Prüft auch die Planungsrechtliche und Bauordnungsrechtliche Festsetzungen, was wie im Detail geregelt ist
  • Prüft das Grundbuch! Bestehen Baulasten (Wegerechte, Leitungsrechte) oder sogar Grundschulden?
  • Informiert euch bei der Gemeindeverwaltung, ob Befreiungen/Ausnahmen schonmal bewilligt worden sind und um welche es sich handelt (Z.b. Traufhöhe 10cm überschritten)

Es gibt sicherlich noch viel mehr zu beachten – aber das waren hauptsächlich die Punkte, die ich gelernt habe..

Mai 14

Der Anfang

Verliebt – Verlobt – Verheiratet. Im Jahr 2009 war es soweit und wir feierten den Bund der Ehe in der Dominikanischen Republik.

Sonne, Strand und Meer

An die Flitterwochen werden wir uns ein Leben lang erinnern können. Nicht nur wegen der schönen Strände, des Wetters und der schönen Zeit – sondern auch an das Gefühl bald Papa und Mama zu werden: Meine Frau Irina war Schwanger!

Das bevorstehende Ereignis hat viele Fragen aufgeworfen, darunter z.B.:

  • Was wird sich zu dritt ändern?
  • Wie und wo werden wir leben?
  • Was wünschen wir uns für den Nachwuchs?

Und schon war es da – dieses Gefühl. Der Wunsch nach den eigenen 4 Wänden. Zu diesem Zeitpunkt lebten wir in Miete in einer kleinen aber schönen 3 Zimmer Wohnung. Doch nach einiger Überlegung und Kassensturz war die Entscheidung gefallen: Wir möchten was eigenes!

Zu Beginn konzentrierten wir uns auf den Kauf einer gebrauchten Immobilie, da wir dachten dies wäre im Vergleich zum Neubau garantiert günstiger. So haben wir die ein oder andere Immobilie besichtigt. Schnell hat sich folgendes Bild ergeben:

  • Kaufen bedeutet vorallem
    - Kompromisse einzugehen
    - Wohnen, wo andere schon gewohnt haben
    - sich nicht mit dem Objekt zu identifizieren
    - eine gewisse Unvollkommenheit

Zudem ergibt sich bei uns hier draußen auf dem Land ein interessantes Bild vom Immobilien Markt:

  • Schöne Gebraucht-Immobilien kosten!
  • Es gibt nur wenige “passende” Gebraucht-Immobilien (ich erinnere mich an eine Besichtung einer zu Beginn netten Ausschreibung, die sich vorort als echte Horror Bruch-Bude präsentierte…) Bruchbude
  • Aber dafür gibt es jede Menge günstige, unbebaute Grundstücke!

Für mich war klar, ein Neubau muss es sein. Allerdings tendierte meine Frau eher in Richtung eines günstigen Reihenhaus. Ich danke dem Schicksal heute noch, dass ich sie überzeugen konnte…

Apr 09

derBernd.de ist online

Hallo www!

Als einer der Digital-Native Generation lese ich sehr gerne Blogs und bleibe so zu verschiedenen Themen informiert. Mir persönlich haben es vorallem die Hausblogs angetan – die Erfahrungen und Berichte der Blogger zum Thema Hausbau haben mir zu Beginn sehr geholfen. Bisher gehörte ich zu der Kategorie “Stiller Leser” – und habe mich daher nie aktiv an Diskussionen beteiligt. Das soll sich nun ändern! Den Reiz etwas zu bloggen habe ich schon seit meinem Studium gespürt. Allerdings fehlten mir bisher die Themen in meinem Leben, über die es sich lohnt etwas zu schreiben. Natürlich müssen diese geschriebenen Texte auch für jemanden interessant sein.

Daher denke ich, dass es sich lohnt über meine 2 großen “Projekte” zu bloggen. Es sind Themen, die eigentlich fast jeder in seinem Leben durchlebt:

  • Der Weg in die eigenen 4 Wände und
  • die Gründung einer Familie

In meinem Fall durchlebe ich beide Themen parallel – zudem habe ich kurz zuvor mein Studium erfolgreich abgeschlossen und starte im Beruf nun durch. D.h. die letzten 3 Jahre waren die spannendsten in meinen (mit 28 Jahren noch recht jungen) Leben, wobei große Ereignisse fast zeitgleich passiert sind (Abschluß Studium, Berufseinstieg, Verlobung + Hochzeit und natürlich die Geburt meines Sohnes).

Zu Beginn will ich über unser Hausbau-Projekt bloggen, da ich auch durch andere Hausbau-Blogs viel gelernt habe und es immer interessant ist zu sehen und zu lesen, wie andere ihren Weg zum eigenen Haus meistern.
Parallel dazu möchte ich auch über allgemeine Family Themen bloggen, wie z.B. das Heranwachsen der Kinder, Erziehung und was sonst so allerlei mit Kindern passiert.

Ich denke die Mischung kann spannend werden – allerdings bin ich nur gespannt wie regelmäßig ich Zeit finden werde über diese Themen zu bloggen. Naja, wir werden sehen!

Daher wünsche ich allen Besuchern viel Spass auf meinem Blog!!

Grüße
der Bernd

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